billyDer "Billy" ein Teil australischer Folklore

Wer kennt nicht die Worte die Banjo Paterson inoffizieller australischer Nationalhymne „Waltzing Mathilda“

Once a jolly swagman camped by a billbong and he sang as he watched
and waited till his billy boiled “you’ll come a waltzing Mathilda with me”

Als “Billy” bezeichnet man den traditionellen australischen Kochtopf mit einen Henkel aus Draht, den wir dem Pariser Konditor  Francois Nicolas Appert (1752-1841).  verdanken. Er gewann den von Napoleon auf 12,000 Franc dotierten Preis für die Erfindung der Konserve und Peter Durant erhielt 1810 das Patent auf die Konservendose aus Weißblech wie wir sie heute kennen.

„Boeuf Bouilli“ stand auf den Konservendosen mit gekochtem Fleisch, die den Goldgräbern in auf den Ausgrabungen in Australien zur Verpflegung dienten. Da Kochutensilien auf den Goldfeldern eher eine Rarität waren, lag es nahe die leeren Konservendosen zum Kochen zu benutzen, zumal die Dosen zur einfacheren Handhabung den Henkel aus Draht hatten. Aus dem französischen „Bouilli“ wurde der australide Begriff „Billy“.

Wie vor 150 Jahren wird auch heute noch auf den australischen Campingplätzen manches Garn gesponnen, wenn der „Billy“ auf dem Lagerfeuer kocht. um den „Billy Tea“ in dem ein Eukalyptus Blatt schwimmt, zu zubereiten.

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