Als Kapitän Cook 1770  entlang des 75 – Mile Beach auf Fraser Island segelte, schrieb er in sein Tagebuch : „…dieser Teil der Küste sieht sehr öde aus…“ und ging nicht an Land.  Er hat nie herausgefunden was für ein Vergnügen ist den schnell fließenden Eli Creek herunter zu treiben, vorbei an dem weißen Sanddünen  oder sich im kristallklaren Wasser der Champagne Pools oder im Lake McKenzie erfrischen. Auch Elisa Fraser, nach der die Insel benannt wurde, lebte  als Schiffbrüchige unter den Aboriginals und hatte in ihren Berichten nicht viel Gutes über die wilde Schönheit der Insel zu Berichten. Mehrere Wracks zieren als stumme Zeugen eines verlorenen Kampfes gegen die Gewalten der Natur den 75-Mile Beach Da ist die Maheno, das schnellste Schiff zwischen Australien und Neuseeland, das 1935 auf der Reise zum Abwracken in Japan in einem tropischen Wirbelsturm ein vorzeitiges Ende fand

Nach den Aboriginals die die Insel vor 20 000 Jahren besiedelten und sie nicht ohne Grund k’gari (Paradies) nannten, Wegen des Fischreichtums kamen bis zu 2000 von ihnen auf der Insel. „Yankee Jack“ Piggot war einer der ersten  Holzfäller, der 1863 den Reichtum des Regenwald entdeckte und  aus dem Holz der Kauribaume, Hoopfichten und Cypressen wurden alles hergestellt, von Schiffsmasten über Möbel  bis zu Butterkisten. Sogar für die Uferbefestigung des Suez-Kanals wurden die Baumstämme der hohen Kauribaume von Faser Island benutzt.  In den 60er und 70er Jahren wurden in groesserem Umfang rutil- und zirkonhaltige Mineralsaende abgebaut.

Seit 1992 gehört die Insel zum Weltkulturerbe und heute ist Fraser Island  wieder K’gari (das Paradies)  für zahlreiche Touristen die die  Fraser Island besuchen Die Insel der drei A’s  Ausspannen, Angeln und Allradvergnügen, wie der Weltreisende Dieter Kreutzkamp das in seinem Buch „Rund um den roten Kontinent“ ausdrückt. Boat Habour in Urangan, etwas nördlich von Harvey Bay ist der der Fährhafen für  Touristen, die die Insel ohne Auto besuchen möchten, Parkplätze stehen hier in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Wer die Insel im eigenen Geländewagen erkunden möchte, wählt am Besten die Verbindung von Rainbow Beach nach Hook Point im Süden der Insel.  Zubringerbusse fahren von Brisbane nach Urangan und wer möchte kann auch mit dem Flugzeug direkt am 75-Mile Beach landen.

Ausspannen kann man im Kingfischer Bay einem Resort mit allen Annehmlichkeiten, dessen Architektur ein ausgezeichnetes Beispiel für den Ecotourismus ist. Mehr enthusiastische Touristen können sich5 – 8 Tage auf den Great Fraser Island Walk (90 km)  entspannen.

Angeln am 75-mile Beach, der von mehreren tausend Jahren  wegen seines Reichtums an Whiting, Bass und Taylor schon zahlreiche Aboriginals auf die Insel lockte, ist auch heute noch meistens von Erfolg gekrönt.  Nur vom Baden sollte man absehen. Groessere Haie kommen schon mal  auf der Jagt nach Beute ins knietiefe Wasser außerdem ist die Strömung an dem Strand sehr stark.

Allradvergnügen am 75- Mile Beach und auf den Sandwegen im Inneren der Insel, Asphaltierte Wege gibt es nicht. Zusätzlich zu den gelten die Verkehrsregeln des Staates Queelsland müssen auch die Anweisungen des Fluglotsen Folge befolgt werden, wen ein Flugzeug am Strand landet,

Fraser Island, eine Insel, die der Besucher mit 200 Dingos, teilt und an deren Strand jedes Jahr ca. 2000 Buckelwale entlang ziehen, die vom Strand oder von einem der Ausflugsboote beobachtet werden können, ist einen Besuch wert

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