Brisbane: spröder Charme
und Millionenmetropole
Brisbane oder Brissie, wie die Hauptstadt
Queenslands liebevoll genannt wird, ist deutlich besser
als sein Ruf. Denn auch wenn ihm markante Sehenswürdigkeiten
fehlen, so besticht die Metropole durch ihren tropischen
und leicht asiatisch angehauchten Charme. Der Brisbane-Fluss
mäandert in unzähligen Biegungen und Schleifen
durch die Stadt und koloniale Architektur erinnert an
frühere Pionierzeiten, auch wenn man sich heute
nur noch schwer vorstellen kann, dass Brisbane einst
eine Strafkolonie für besonders renitente Gefangene
war und der heutige Botanische Garten einst der Gemüsegarten
der Sträflinge.
Die
Umgebung von Brisbane
Im Norden und Süden der Stadt befinden sich zwei
der beliebtesten Urlaubsregionen der Australier: die
Gold Coast mit der Party-Hochburg Surfers Paradise im
Süden und die Sunshine Coast mit dem etwas beschaulicheren
Noosa im Norden. Beide Gegenden sind touristisch hervorragend
erschlossen – Hotels und Tourangebote gibt es
in allen Qualitäts- und Preisstufen, doch das einsame,
naturverbundene Australien erlebt man hier nicht!
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Pacific und New
England Highway – Verbindungsstraßen nach
Sydney
Beide Straßenverbindungen zwischen Sydney und
Brisbane sind eine Fahrt wert, allein um die Entfernungen
in Australien greifbarer zu machen. Die Highlights auf
dem Pacific Highway an der Küste sind die Region
um Byron Bay und um Port Macquarie. Herrliche Strände
sind garantiert genauso wie aberwitzige “Straßenerscheinungen“.
So gibt es auf dem Weg eine Nachbildung des Ayers Rock,
“The Big Banana“ und eine überdimensionale
Ananas!
Der New England Highway im Inland besticht dagegen durch
Outbackfeeling und viele nette kleine Städtchen
mit viktorianischer Architektur wie Warwick, Glen Innes
oder Armidale. Bei Armidale gibt es übrigens spektakuläre
Wasserfälle in einer tollen Szenerie, die unbedingt
einen Besuch wert sind, auch wenn sie zu manchen Jahreszeiten
ausgetrocknet sind! (Dangar Falls und Wollomombi Falls)
Wildlifetipps
100 % Känguru-Sicherheit hat man, wenn man einem
Campingplatz in der Nähe von Port Macquarie einen
Besuch abstattet. Im Vorort Dunbogan in Richtung Crowdy
Bay National Park fahren. Ca. ab 17 Uhr tummeln sich
unzählige und fast zahme Kängurus am Campingground
in Diamond Head.
Koalas gibts zum Beispiel im Koala Hospital in Port
Macquarie zu
sehen. Die Station in der Lord Street kostet keinen
Eintritt und kümmert sich um kranke oder verletzte
Tiere. Über Spenden freut man sich aber natürlich!
Mehr Infos dazu gibt’s bei www.koalahilfe.de.
© Barbara Barkhausen