Der Infobahn-Reisetipp im Northern
Territory
Eine Entdeckungsreise in das unbekannte
Arnhemland...
Wer vom Kakadu Nationalpark aus in
nördlicher Richtung nach Cahills Crossing am
East Alligator River fährt, der gelangt zum Eingang
ins Arnhem Land. Dieses Aboriginal Reservat erstreckt
sich über die ganze Osthälfte des Top Ends,
ein riesiges, vollkommen unberührtes Areal mit
spektakulären Landschaften und fantastischen
Felsmalereien. Das Arnhem Land ist aber auch eine
der letzten unberührten Bastionen der Aborigines
und deswegen benötigt jeder Besucher eine spezielle
Genehmigung.
Heute leben etwa 20000 Menschen in
Arnhem Land, das sich nicht nur europäischen
Eindringlingen widersetzt hat, sondern vor über
500 Jahren auch den Macassens, die mit Segelbooten
von der indonesischen Insel Sulawesi kamen.
Kaum hat man die "unsichtbaren
Tore" ins Arnhem Land durchschritten, geht es
auf einer 17 Kilometer langen ungeteerten Straße
bis zur Aborginial-Community Gunbalanya (Oenpelli).
Das Injalak Arts & Crafts Centre, das übrigens
Sonntags geschlossen ist, ist Arbeitsstätte und
Ausstellungsort für Künstler und Handwerker
zugleich. Hier entstehen traditionelle Rinden- und
Papiergemälde, Didgeridoos, Webkunst und Körbe
aus Pandanus-Palmen. Der Verkauf - zu recht günstigen
Preisen - kommt der Gemeinde direkt zugute.
Ein Aboriginal Führer bringt Sie
von dort zu einmaligen Felsmalereien und der historischen
und heiligen Stätte am Injalak Hill. Spätestens
dort fühlt der Besucher die Bedeutung dieses
Ortes und die Verbundenheit der Ureinwohner mit der
Jahrtausenden alten Geschichte.
Ein unvergessliches kulturelles Erlebnis!
Ein organisierte Tour wird bei diesem
Ausflug empfohlen. Startpunkt ist meist Jabiru im
Kakadu National Park.
Ein Tipp unserer Korrespondentin Birgit Bourne.
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Photo Credit: Tourism Australia