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Tasmanien und die Antarktis
Tasmanien hat ein Faible für
die Antarktis - schon aufgrund seiner geographischen
Nähe. Nur 2700 Kilometer trennen die grüne
Insel von dem kalten Kontinent aus Eis. In Hobart
trifft sich die Créme de la Créme der
Antarktikwissenschaftler in der Australian Antarctic
Division und es hat sich ein reges Geschäftsleben
rund um den Südpol aufgebaut. Allein der Touristiksektor
erlebte in den vergangengen Jahren einen echten Boom.
Denn von Tasmanien aus machen sich nicht nur etliche
internationale Expeditionen auf. Neben den Flugzeugen
und Eisbrechern mit wissenschaftlichem Hintergrund
hat sich auch ein exklusiver Kreis an Anbietern aufgebaut,
die "Kreuzfahrten zum Südpol" offerieren.
Außerdem gibt es auch noch eine kleine, aber
feine Antarktisgemeinde, die ihre Begeisterung für
den kalten Kontinent auch gerne mal feiert. Und da
es auf Tasmanien im Verhältnis zum Rest Australiens
recht winterlich kalt wird, ist Hobart definitiv der
richtige Ort, um das Antarctic
Midwinter Festival zu begehen.
Die Tasmanier feiern damit den kürzesten Tag
und die längste Nacht des antarktischen Jahres
vom 21. auf den 22. Juni. Das sogenannte "Midwinter
Solstice" markiert die Wende der Jahreszeiten.
Sol stitum kommt aus dem Lateinischen und bedeutet
"die Sonne steht still". Die langen Polarnächte
ziehen sich zurück und das Licht kehrt so langsam
auf dem eisigen Kontinent der Antarktis zurück.
Noch ein paar Tipps für
Hobart-Besucher mit Antarktis-Faible:
Sub-Antarctic
Plant House
Das Sub-Antarctic Plant House in den Royal Tasmanian
Botanical Gardens in Hobart zeigt die sub-antarktische
Pflanzenwelt.
Royal Tasmanian Botanical Gardens
Queens Domain
Hobart
Polar Pathways
Die Webseite Polar Pathways führt Sie virtuell
durch die "antarktische Vergangenheit" der
Insel. Sie können den Spuren natürlich auch
in Wirklichkeit folgen.
http://www.polarpathways.info/html/
Tasmanian Museum
Das Tasmanian Museum und die Art Gallery zeigen regelmäßige
Ausstellungen.
The Tasmanian Museum and Art Gallery,
40 Macquarie Street, Hobart
Text: © Barbara Barkhausen
Photo Credit: Tourism Australia