Menu

Der Club der abgeschnittenen Hemdsärmel

Die Pubs im australischen Outback sind viel mehr als bloß Kneipen. Hier tobt das Leben in der staubigen Ödnis, und hier ist man für einen derben Spaß immer zu haben.

Australien, das zu vier Fünfteln aus Savanne und Wüste besteht, ist das Land des Durstes. Wer durch das trockene Outback fährt und nicht genügend Trinkbares dabeihat, lebt gefährlich. Es sei denn, er findet eine Buschkneipe. Stundenlang holpert man durch Sand und Staub, dann taucht mitten in der Wildnis plötzlich ein Wellblech-Palazzo auf, vor dem ein Dutzend Geländewagen parkt: ein Outback-Pub, in der das größte Möbelstück immer ein randvoll mit Bier gefüllter Kühlschrank ist.

Das Outback hat nur erlebt, wer einmal in einem dieser urigen Pubs  übernachtet hat, die wenig Komfort, aber jede Menge Lokalkolorit bieten. Der größte Vorteil besteht darin, dass der Weg von der Kneipe ins Bett erfreulich kurz ist.

Auch wissenswert:

Die erste australische Musik, die nicht von den Aborigines stammte waren Balladen aus dem Busch, die das harte Leben und die Isolation eines neuen Landes beklagten. Einwanderer aus England, Irland und Schottland, setzten diese Tradition fort und formten sie weiter. Daraus entwickelte sich die australische Country-Musik.

Read more

Lee Kernaghan wurde in der Kleinstadt Corryong geboren. Seine Vorfahren waren australische Viehtreiber; sein Vater arbeitete als Lastwagenfahrer und war später ein erfolgreicher Country-Musiker. Lee Kernaghan wuchs in der Region Riverina auf. 1975 gründete er mit seinem jüngeren Bruder Greg und seinem Freund Glen Simpson die Band The Blue Devils. Im Jahr darauf trat auch seine Schwester Tania der Band bei, die sich nun Angel and the Blue Devils nannte. 1977 begann er damit, eigene Songs zu schreiben.

Read more